Brandschutz

  • Ein Nachweis des konstruktiven Brandschutzes ist für Einfamilienwohnhäuser (normalerweise) nicht erforderlich. Jedoch steigen die Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz bei (auch nur teilweise) gewerblich genutzten Objekten und Mehrfamilienwohnhäusern. Zudem sind die Anforderungen von Bundesland zu Bundesland verschieden, die Vorgaben der Versicherer weichen teilweise darüber hinaus von den geltenden Bauvorschriften ab. Dies gilt es alles zu berücksichtigen.

    Bei aufwändigen Bauvorhaben (grosse Geschäftsbauten, Wohnanlagen etc.) ist ein Brandschutzkonzept erforderlich welches neben den konstruktiven Besonderheiten auch Rettunsgwege, Brandmeldeanlagen usw. beinhaltet. Für diese Nachweise arbeiten wir in aller Regel mit spezialisierten Büros zusammen und entwickeln mit diesen die Lösungen für einen sachgerechten und wirtschaftlichen Brandschutz.

    Im Zuge der europäischen Harmonisierung vieler Baunormen werden auch die Normen zum Brandschutz (DIN 4102 und andere) überarbeitet. Es wird sich in Bezug auf die Ausführung von Bauteilen voraussichtlich nicht all zu viel ändern. Das Problem wird sein, dass der Nachweis des Funktionstüchtigkeit auf die Hersteller verlagert wird. Das heisst, dass z.B. ein Hersteller von Trockenbaukonstruktionen Angaben daüber macht, welche Wandkonstruktion seiner Produktpalette welchen Brandschutz erfüllt. Diese Konstruktion muss dann aber auch mit genau diesen Produkten verarbeitet werden. Ein Beispiel zu diesen Konstruktionen sehen Sie auf der Seite des Gipskartonherstellers danogips. In den dort einsehbaren Broschüren sind viele Konstruktionen exakt beschrieben. Diese müssen wie beschrieben ausgeführt sein, um die Anforderung an den Brandschutz zu erfüllen.